Mode. Stil. Funktion.

Kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. MIRJAM MAY vereint Funktion und Stil. Die Kreationen sind winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv, leicht, knitterfrei, strapazierfähig. Und dabei zeitlos schön. Die Materialien sind griffig und königlich zu tragen, die Schnitte sitzen perfekt. Der Look ist klar, entspannt, kosmopolitisch. MIRJAM MAY ist elegantes Understatement – selbst bei widrigsten Witterungsverhältnissen.
 

Intelligent, vielseitig, gutaussehend.

Sie schützen, wärmen und atmen. Sie werden getaped, verschweißt, gelasert, genäht, beschichtet. Funktionsmaterialien sind ebenso vielseitig wie vielschichtig. Sie können beispielsweise als Membrane mit natürlichen Materialien wie Wolle verbunden werden. Regentropfen perlen sofort ab und können erst gar nicht durchdringen. Oder sie sind durch ihre Web- und Strickart so elastisch, dass sie sich bei jeder Bewegung mitdehnen, was ihren hohen Tragekomfort ausmacht. Oder sie werden für hohe Geruchsneutralität mit Silberionen aufgerüstet. Sie halten dicht, weisen Wasser ab, atmen durch und machen sich ganz leicht. Nur das Wetter vorhersagen, das können sie noch nicht.
 

„Jetzt kommt endlich zusammen, was zusammen gehört.“

Die Modedesignerin Mirjam May ist seit über zwei Jahrzehnten für bekannte Modemarken tätig. Nach vielen Jahren im Bereich Outdoorbekleidung kehrt sie jetzt wieder zu ihren Wurzeln zurück, jedoch nicht, ohne ihre Erfahrungen aus dem Funktionsbereich pointiert einzusetzen.

Wie ist die Idee der Marke MIRJAM MAY entstanden?
Seit vielen Jahren besuche ich Stofflieferanten auf der ganzen Welt, um funktionelle Materialien für Outdoor-Kollektionen zu finden oder neue zu entwickeln. Dabei habe ich viele spannende Stoffe gefunden, die gar nicht klassisch nach „outdoor“, sondern vielmehr modisch aussehen, jedoch wasserdicht und atmungsaktiv sind. Die Idee, diese Stoffe nicht schon wieder für Sport- oder Trekkingjacken zu verarbeiten, sondern für elegante Mäntel und Jacken, war deshalb schon relativ früh da. Eigentlich kommt so endlich zusammen, was zusammengehört.

Aber es gab einen Auslöser, diese Idee endlich umzusetzen …
Ja, weil ich schon wieder das ewige Dilemma erlebte: Ein Messebesuch stand an, die Wetterprognose war schlecht und ich, ich weiß nicht zum wievielten Male, entschied mich für meine praktische Outdoorjacke aus dem Kleiderschrank. Die richtig schönen Stücke blieben mal wieder im Schrank hängen, weil sie zu empfindlich sind. Ich muss also auf sie aufpassen und dabei wünsche ich mir doch Kleidung, die auf mich aufpasst. Außerdem nervte es mich, das ich immer mit so wahnsinnig großen, schweren Koffern unterwegs war, selbst wenn es nur um ein paar Tage ging. Im Bergsportbereich z.B. findet alles Wichtige in einem klitzekleinen Rucksack Platz, weil sich die Funktionskleidung super zusammenfalten lässt, ohne zu knittern oder zu krumpeln.

Was macht Outdoormaterialien zum „besseren“ Stoff?
Viele dieser Materialien sind im höchsten Maße elastisch, also prädestiniert für sportliche Aktivitäten. Und auch im urbanen Kontext sind wir ganz schön aktiv: Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs, holen die Kinder ab, wir flitzen von hier nach da, gehen noch schnell was einkaufen – alles Aktivitäten, bei denen wir auch ganz schön ins Schwitzen kommen. Deshalb sollten Bekleidungsstücke Allrounder sein, die sowohl funktionell als auch schön sind. Lieblingsstücke eben, die wir jahrelang gerne tragen.

Was macht Ihre Kreationen einzigartig?
Sie vereinen Funktion mit Mode. Sie sind Hightech, die Materialien und die Verarbeitung betreffend. Und sie sind Mode, oder besser, sie haben Stil, was hauptsächlich in den Schnitten zum Tragen kommt. Oder ganz einfach formuliert: Function follows fashion.